Montag, 6. Februar 2012

Wenn die Terrasse zur Hundetoilette wird


Bild von spezialschilder.de

Vorab: Das ist nun kein Post gegen HundebesitzerInnen und ihre Vierbeiner. Also liebe HundehalterInnen: Ich will hier niemanden angreifen, sondern ein aktuelles Thema in die Runde werfen, wozu sicher jeder einen Rat oder gar ein eigenes Erlebnis beitragen kann.

Nachdem ich mein Terrassen- und Balkonprojekt gestartet habe, habe ich vermehrt meine Terrasse im Auge. Dabei musste ich feststellen, dass HundebesitzerInnen ihre Hunde dort stets hinlassen, damit diese dann ihr Geschäft erledigen können.


Meine Terrasse dient als Hundetoilette
Man muss sich das so vorstellen: Ein schmaler, frei begehbarer Grüngürtel zwischen Haus und Bürgersteig ist vorhanden. Und direkt in diesem Grüngürtel befindet sich auch die Terrasse. Man sieht das auch auf den Bildern, die ich die letzten Tage gemacht habe.

Würde man die Hunde auf diesen Grüngürtel machen lassen, würde ich es eher akzeptieren, wenngleich auch nicht wirklich gut finden. Aber wieso lässt man die teilweise noch angeleinten Hunde bis zu meinen Terrassen-Pflanzringen, damit die dort draufmachen? Man sieht doch eindeutig, dass dies eine Terrasse ist. Und wenn ich bald dort meine Pflanzarbeiten starte, mag ich nicht im Hundekot und Hundeurin buddeln.

Schließlich habe ich dann einen Hundebesitzer angesprochen, dessen Hund sich wieder zwischen und auf den Pflanzringen entleerte.

Was soll ich sagen? Er reagierte so, als ob ich mich anstellen würde. Unter dem Motto: Was ist denn daran schlimm?

Dazu muss ich noch erwähnen: 150 Meter weiter beginnt hier öffentliche Wald- und Wiesenlandschaft ohne Ende.

Was meint ihr? Stelle ich mich an? Und ihr, liebe Hundebesitzer/Innen: Wie handhabt ihr das so mit euren Vierbeinern? Und: Gibt es irgendeine Pflanze oder ein Mittelchen - falls ich die HundehalterInnen nicht überzeugen kann, dass das hier keine Hundetoilette ist, sondern eine Terrasse - das die Hunde davon abhält, hier hin zu machen?

Kommentare:

  1. Ich denke, miteinander reden hilft immer. Es gibt zwar diese Verpiss-Dich-Pflanzen, aber gegen menschlichen Starrsinn helfen die auch nicht...
    Liebe Grüße,
    Markus

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  2. Ich hoffe nur, dass es dann auch hilft. Gegen Uneinsichtigkeit hilft kein Reden. Notfalls greift Plan B: Ich leihe mir einen Elefanten aus und lasse ihn sein Geschäft bei den Hundebesitzern vor deren Tür erledigen.

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  3. Oh..... das kenne ich auch!
    Eine wunderschöne Woche wünscht Dir Yvonne

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  4. Hallo Yvonne,

    ich denke, so ähnliche Erlebnisse hatte sicher schon jeder. Man will deshalb aber auch keinen Streit haben. Aber ich mag auch nicht, dass meine Pflanzringe weiter als Hundetoilette genutzt werden.

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  5. Liebe Yvonne, ich versteh Dich voll und ganz, zwar habe ich persönlich Gott sei Dank nicht das Problem, dass mein Garten als Hundeklo benützt wird, aber in der Stadt sieht es oft furchtbar aus, weil jedes bisschen Fleckchen Grün sofort als Toilette herhalten muss. Ich habe viel Verständnis für Hundebesitzer, aber irgendwo langt es, ganz besonders dann, wenn das persönliche Refugium verletzt wird.
    Gehört die Terrasse zu einer Eigentums- oder Mietwohnung? Wenn es nicht besser wird, könntest Du nur versuchen rechtliche Schritte einzuleiten, auch wenn das jetzt ein bisschen hart klingt. Denn im Grunde handelt es sich dabei um Besitzstörung.

    lg kathrin

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  6. Sorry meinte Blumenterrassenträumer :)

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  7. Hallo Kathrin,

    diese Hundekot-Slalomstrecken in den Städten kenne ich auch. Ich glaube, da sagen sich dann einfach viele HundebesitzerInnen: Ach, hier hat ja schon ein Hund hingemacht, dann darf meiner auch noch.

    Also die Terrasse gehört zu einer Eigentumswohnung, die ich gemietet habe. Ich denke, es ist auch ziemlich ersichtlich, dass dort jemand (also ich) wohnt. Schau dir mal die Bilder bei mir auf dem Blog im Thema "Ganz schön grau" an. Da sieht man ja, dass die Terrasse direkt vor einem Wohnraum von mir angelegt ist.

    Das Blöde ist ja, dass man direkt immer dann der Buhmann ist, wenn man mal was sagt. Anderseits kann ich mir aber gut vorstellen, dass die Personen, die ihre Hunde bei mir auf die Pflanzringe machen lassen, mit Sicherheit einen Aufstand machen, wenn andere Hunde es bei ihnen auf dem Grundstück machen. Und die eigenen Hunden dürfen es da sicher auch nicht machen.

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  8. Hallo,

    also ich bin Hundebesitzer und trotzdem kann ich dich sehr gut verstehen.
    Wir lassen erstens unseren Hund nie bei anderen in den Garten machen und zweitens nehmen wir auch am Strassenrand seine größeren Hinterlassenschaften immer mit. Dazu gibt es so kleine Beutelchen...dann ist das auch ganz sauber...

    Ich finde es ganz furchtbar, wenn die Leute alle Hinterlassenschaften liegen lassen und ich als verantwortungsbewußter Hundehalter dann darein trete...Stell dir das vor, ich nehme die eigene Kacke stets mit damit niemand hineintritt und trete dafür selbst in fremde....grrrrr

    Auf fremde Terrassen haben Hunde nichts zu suchen, das kannste denen auch ruhig sagen. Ich mache das auch. Bei uns ist es das städtische Strassenbeet, dass wir als Anlieger pflegen müssen.

    Aber das ist so ein ewiges Streitthema weil viele Hundebesitzer das "nicht schlimm" finden oder gar nicht erst so weit denken.

    Ach so, so ein Schildchen haben wir auch aufgehängt, es wurde noch am gleichen Tag von "irgend jemanden" wieder entfernt.

    Liebe Grüße
    Stefanie

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  9. Hallo Stefanie,

    so, wie du das handhabst, ist es wirklich vorbildlich. Aber ich denke, damit gehörst du sicherlich zu einer kleinen Minderheit an HundehalterInnen.

    Ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass es dich aufregt, wenn du dann selbst in so einen Haufen trittst. Ich finde es aber gut, dass du dennoch weiter die Haufen deines Hundes aufsammelst und dir nicht sagst: Wenn alle anderen es nicht machen, mache ich es nun auch nicht mehr.

    Was du mit dem Beet schilderst, ist ja auch echt krass. Ich verstehe nicht, wieso man als HundebesitzerInn nicht so viel Verständnis hat und die Hunde da nicht reingehen lässt. Immerhin sollte einem doch auch klar sein, dass es nicht nur kein schöner Anblick ist, wenn dort überall die Haufen liegen, sondern auch Leute im Beet dann rumbuddeln müssen, wenn sie es pflegen.

    Das mit dem entwendeten Schild ist ja die Höhe. Manche fühlen sich dann aber auch erst recht provoziert. Dabei will man damit niemanden was Böses. Es ist doch lediglich ein netter Hinweis.

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  10. Ehrlich gesagt, ich würde es in Kauf nehmen der Buhmann zu sein und dafür wieder eine saubere Terrasse zu haben :)

    lg kathrin

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    1. Hallo Kathrin,

      ich werde zumindest nicht klein beigeben und mich im Frühling oder Sommer zwischen die Hinterlassenschaften setzen.

      Kann aber auch sein, wenn hier die ersten, schönen Pflanzen in den Pflanzringen sind, dass die HundehalterInnen dann endgültig merken, dass hier jemand wohnt. Und entsprechend die Hunde nicht mehr hinlassen.

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  11. Hi!

    Also das ist immer so eine Sache mit den Hundebesitzern, denn genau die Leute, die ihre Hunde jetzt da vor deine Terrasse machen lassen sind ja schon mal der (ich hoffe kleinere) Teil der sich per se erst mal keine Gedanken macht und nicht von selbst Rücksicht auf andere nimmt und daher auch wahrscheinlich in den meisten Fällen belehrungsresistent.
    Wir hatten viele Jahre einen Hund, der hatte sogar irgendwie begriffen, dass wir es ganz doof finden, wenn er irgendwo auf die Straße oder in Vorgärten macht (und das haben wir ihm nicht mit viel Aufwand beigebracht) Kam also nie vor und wenn er dann mal ganz dringend musste weil er länger alleine war konnte man ihm echt anmerken, dass er sich sehr beeilt hat um bloß schnell ins Feld zu kommen um sich zu erleichtern.
    Ich habe mich auch immer über diese "der will nur spielen" Leute geärgert... auch so rücksichtslos... wenn ich einen großen schwarzen Hund hab lass ich den nicht auf andere Leute losstürmen, weil ich weiß, dass er ja gaaaanz lieb ist. Aber da denken viele echt nicht soweit oder wollen es nicht akzeptieren, dass es Leute gibt denen das Angst macht oder unangenehm ist. Ach da könnt ich mich ewig drüber aufregen...
    Die Frage mit rechtlichen Schritten ist so easy ja auch nicht zu lösen und ich kann verstehen, dass man da eigentlich nicht auf der gleichen Stufe landen will wie der Opa von gegenüber der jeden Falschparker protokolliert und anzeigt. Und wenn es mehrere Leute sind kann man das ja auch nicht mit jedem ausdiskutieren, das nützt wahrscheinlich wenn nur bei der Hälfte was. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, gleich mehrere Maßnahmen zu ergreifen, alles mal abspritzen, bisschen andere Erde drauf, damit sie nix übermarkieren müssen und sich da hinschnüffeln quasi, ein paar von den Verpiss dich Pflänzchen, ein Schild (gibt es die auch mit nem freundlicheren Ton als rot und Ausrufezeichen?) für die Besitzer und dann mit denen reden, die du auf frischer Tat erwischst. Vielleicht hilft auch so ein 10 cm Zäunchen, wenn's gar nicht anders geht? Manche Hunde haben nämlich schon beigebracht bekommen, dass Blumenbeete tabu sind, aus Eigeninteresse der Besitzer ;) Das interessanteste Schild, dass mir in dem Zusammenhang als Hundebesitzer aufgefallen ist lautete "Diese Einfahrt ist keine Hundetoilette. Ich pinkle ja auch nicht in ihren Aschenbecher"... die Analogie hat sich mir nie ganz erschlossen, aber ich hab immer wieder darüber nachgedacht, wenn ich dran vorbei gegangen bin mit meinem Hund :)

    Ich hoffe du findest eine Lösung für das Problem!

    LG

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    1. Hallo Balkonneuling,

      das ist natürlich praktisch, wenn man einen Hund hatte, der wusste, wo er darf und wo nicht. Wäre schön, wenn das die Hunde hier auch wissen würden. Wobei es ja die HalterInnen sind, die dafür sorgen müssen, wo Hund darf und wo nicht.

      Die Fraktion der „Will-nur-spielen“-HundebesitzerInnen finde ich auch immer super. Da habe ich auch schon öfters zurück gesagt: „Ich will aber nicht spielen!“

      Zur Fraktion der „Bösen Nachbarn“ will ich aber auch nicht gehören. Wobei, so wie ich das sehe, sind es gar keine direkten Nachbarn, die hier mit den Hunden einen Stopp einlegen. Ich vermute einfach, weil sie in der unmittelbaren Nachbarschaft auch keinen Zoff haben wollen, gehen sie mit den Hunden einfach um ein paar Ecken bis dahin, wo man sie nicht kennt, damit die Hunde dann dahin machen können.

      Und wie ich schrieb: Wenige Meter weiter sind Wiesen und Wälder ohne Ende. Aber das ist dann für die HundebesitzerInnen wohl zu weit.

      An ein Schild dachte ich auch schon. Aber dann eher was zum Schmunzeln wie:

      Lieber Hundebesitzer, meine Blumen sind schon gedüngt, aber die Pflanzen des Nachbarn könnten noch was Dünger vertragen.

      ;)

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    2. Anonym10:04

      Zu dem Schild mit "Die Pflanzen des Nachbarn könnten noch etwas Dünger vertragen": bist Du sicher, daß ide Nachbarn darüber sehr erfreut sein werden? *gg

      Aber die Idee ist nett. Wie wär´s mit: "...aber vielleicht brauchen Ihre eigenene Pflanzen noch Dünger?"

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    3. Hi,

      die wären sicher nicht erfreut, aber das war ja auch eher augenzwinkernd gemeint ;)

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  12. Hallo Blumenterrassenträumer,
    gerade bin ich auf dein Blog und diesen Beitrag aufmerksam geworden.
    Wir sind Hundehalter und ich kann absolut nicht nachvollziehen, daß es Halter gibt, die ihre Hunde auf oder in anderer Leute Garten, Terrasse oder Grundstück machen lassen. Das muß nicht sein. Wir haben bereits den zweiten Vierbeiner und haben es geschafft beiden beizubringen, daß man bzw. Hund nicht im Wohngebiet sein Geschäft verrichtet. Und sollte aus Dringlichkeitsgründen doch mal etwas daneben gehen, dann bleibt immer noch die Möglichkeit, daß der Halter das Ganze beseitigt. Aber wie gesagt...das ist eher die Ausnahme, wenn der Hund richtig erzogen wurde.
    Ich kann also deinen Ärger sehr gut verstehen. Zumal ja ein Stück weiter Wald und Wiesen sind. Da fühle ich mich mit meinem Hund doch sowieso viel wohler als im Bereich von Straßen.
    Traurig ist auch, daß solch uneinsichtige Hundehalter dafür sorgen, daß auch viele rücksichtsvolle Halter "schräg" angeschaut werden. Echt ärgerlich.
    Ich hoffe, Du findest eine Lösung für das Problem und wünsche Dir viel Glück dabei.

    Liebe Grüße von Birgit und dem Vierbeiner Barny ;-)

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    1. Hallo Birgit,

      freut mich, dass auch du als Hundehalterin Verständnis hast. Beim Schreiben meines Beitrags hatte ich zuerst Angst, dass viele HundebesitzerInnen hier böse reagieren. Daher auch meine beschwichtigenden Worte direkt am Anfang meines Blog-Textes.

      Schön, dass du deine Hunde so vorbildlich erziehst. Ich hoffe, daran nehmen sich auch andere ein Beispiel. Ebenfalls spricht du ein heikles Thema an: Denn durch eher rücksichtslose HundehalterInnen werden dann die vorbildlichen HundebesitzerInnen ebenfalls in die gleiche Schublade gesteckt, was dann auch sehr schade ist.

      Ich werde nun mal schauen, wie es hier weitergeht. Ich kann nur hoffen, dass eine Bepflanzung in den Pflanzringen nicht noch mehr HundebesitzerInnen dazu animiert, ihre Vierbeiner dann erst recht hier ihr Geschäft erledigen zu lassen.

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  13. Hallo Blumenterassenträumer,

    einen Hund in ein fremdes Grundstück machen lassen? Da habe ich als Hundehalter kein Verständnis! Ein Hund kann sehr gut lernen, wo er sein Geschäft erledigen darf. Unser Hund soll nicht im Ort kacken und er lernte es schon im Junghundalter.
    Ein Hund löst sich, wenn er entspannt ist. Wir sind damals rechtzeitig (also nicht erst wenn der Hund anfängt zu quengeln) flott los gelaufen mit Leckerlie in der Hand. Er lernte dadurch, im Ort "Bei Fuß" zu laufen. Ab Ortsende durfte er locker laufen und Spuren nachgehen. Poldi ist nicht nur "stubenrein" sondern "dorfrein" - in unserem Garten hat er zur Not auch Bereiche. Er wurde gelobt, wenn er seinen Haufen nicht auf der Straße oder in der Wiese machte, sondern im Randbereich. Es war nie ein Problem. Ansonsten habe ich eine Tüte in der Jacke, falls es wirklich einmal unerwartet zu dringend werden würde.
    Andere Besitzer haben kleinere Hunde. Leider habe ich oft das Gefühl, dass die Besitzer der Meinung sind, kleine Hunde stinken weniger. Mein Problem ist, dass sie ihre Hunde vor/an meiner Garage ihre Geschäfte erledigen lassen. Einmal hatte ich Besuch von einen unkastrierten Rüden, der durch die offene Haustür herein kam und im Treppenhaus die Wand anpinkelte. Es ist nicht nur die Sauerei, man hat dann das Problem, wo ein Hund hin macht, will ein anderer auch hin machen. Nachdem auch noch die Haustür angepinkelt wurde, legte meine Mam einen Lappen getränkt mit Essig Essenz und schwarzen Pfeffer an die gefährdeten Ecken. Mit Essig wurden auch immer alle Stellen gereinigt.
    Vielleicht hilft es dir ja, Pfeffer und Essig an die betroffenen Stellen zu streichen? Es muss nur nach Regenfall erneuert werden. Du kannst auch kleine gelbe Plastiksticker oder -tüten mit einem schwarzen x kennzeichnen (reizend) und dazu stecken. Das könnte zusätzlich den Halter abschrecken. Eine Bepflanzung verlockt sicherlich die Hunde. Ein Schild fand ich ganz nett. Ein verschämter Hund und eine Sprechblase: "Ihr Hund schämt sich! Er kann seinen Haufen nicht selber entfernen.".
    Jedenfalls hoffe ich, dass du eine gute Lösung findest.

    Liebe Grüße

    Carola

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    1. Hallo Carola,

      wie man deinem Beitrag sehr gut entnehmen kann, sind Hunde alles andere als dumm. Man kann ihnen viel beibringen, wie ihr es auch eurem Hund beigebracht habt, beispielsweise "dorfrein" zu sein.

      Ich verstehe eh nicht, wieso einige HundebesitzerInnen die Intelligenz ihres Hundes nicht mehr "ausnutzen". Es müsste doch für jeden Halter eine Freude sein, wenn der Hund hört und sich benimmt. Das beeindruckt andere Menschen enorm.

      Mit dem "erst wenn der Hund anfängt zu quengeln" zeigst du auch wohl einen Grund auf, wieso Hund es nicht mehr bis zum Wald oder zur Wiese schafft. Herrchen oder Frauchen sind zu faul, mit ihm raus zugehen und machen es dann auf den letzten Drückern, bevor das Geschäft in den eigenen vier Wänden erledigt wird. Man biegt dann schnell mit dem Hund um die nächste Ecke, weil man ja vor dem eigenen Haus oder in der eigenen Straße keine Hundehaufen haben mag, und lässt dann dort den Vierbeiner sein Geschäft erledigen.

      Dass man bei euch die Hunde an eure Garage machen lässt, finde ich auch ziemlich daneben. Interessant ist aber, dass ihr als Hundebesitzer quasi auch selbst Opfer seid. Wahrscheinlich denken sich da andere HundehalterInnen, dass ihr Verständnis habt, wenn deren Hunde eure Garage vollmachen, da ihr ja selbst einen Hund habt.

      Und die Sache mit dem Ründen schießt ja echt den Vogel ab. Was hat denn der Besitzer oder die Halterin dazu gesagt? Oder war der Hund alleine unterwegs?

      Den Tipp mit dem Essig und dem Pfeffer werde ich mit Sicherheit ausprobieren.

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  14. So, endlich kann ich wieder kommentieren und auf deine Frage antworten.

    Der Hund streunt öfters und die Halter interessieren sich leider nicht sehr dafür.
    Einmal war ich wirklich sauer. Ein Briardmix (Schulterhöhe ca. 70 cm) ging in den Gemüsegarten und kackte in die frisch angelegten Gemüsereihen. Ich sah ihn und brüllte: "RAUSSS!" doch er sah das als Spiel und flitzte kreuz und quer in den frisch angelegten Beeten herum, trampelte die Pflänzchen nieder, zerstörte die Saatrillen, knickte die Zweige der Johannisbeersträucher ab und hinterließ ein Bild der Verwüstung.

    Ich rief den Hundehalter an.
    Er: "Na, der ist doch daheim! Du musst dich irren."
    Ich: "Schau mal bitte, WO er gerade steckt!"
    Er: "Mist, der ist wirklich nicht da!"

    Der Mann hätte mir den entstandenen Schaden sicherlich erstattet, aber darum ging es mir gar nicht. Es war tagelange Arbeit kaputt.
    Ich verstehe also sehr gut den Ärger von betroffenen Anwohnern, die über "Tretminen" und andere Dingen klagen.

    Liebe Grüße

    Carola

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    1. Hallo Carola,

      ich hoffe, meine Kommentarfunktion hat dich nicht geärgert. Oder war das ein generelles Problem?

      Also ich finde das ja irgendwie schon gefährlich, wenn man seinen Hund einfach so ohne Aufsicht rumlaufen lässt. Und bei der Schulterhöhe ist das ja alles andere als ein Schoßhündchen. Wenn da mal was passiert ...

      Schon krass, dass der bei euch alles verwüstet hat. Nach deiner Schilderung zu urteilen, ist der Hund wohl noch sehr jung oder gar nicht erzogen. Oder eine Mischung aus beidem.

      Heute habe ich aber auch mal was Positives zu berichten:

      Wieder führte eine Hundebesitzerin ihren Hund direkt auf den Grüngürtel und ließ ihn da sein Geschäft verrichten. Die Frau wohnt übrigens bei uns im Haus. Ich dachte nur noch:

      Das kann doch nicht wahr sein, dass die ihren Hund hier auch noch vor die Terrasse von mir machen lässt. Doch dann zückte sie einen Handschuh und eine Tüte und machte alles weg. Es geht doch! Super! Die Dame bekommt dann eine Rose im Sommer geschenkt!

      Eventuell sollte ich das prinzipiell einführen: Jeder/jede Hundebesitzer/Inn bekommt eine Belohnung, wenn deren Hunde hier nicht hinmachen. ;)

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  15. Hallo Blumenterassenträumer,

    das wäre eine schöne Idee. Ich würde jede Woche bei dir vorbei laufen.*breitgrins*

    Der Hund war damals 2-3 Jahre alt. Ein liebenswerter Hund aber wie du selber gemerkt hast - total unerzogen. Die Streuner die ich bis her kennen lernen durfte, waren noch nie bissig. Sie ziehen es normalerweise vor weiterzuziehen wenn sie in unsichere Situationen kommen. Beißereien gab es daher auch noch nicht. Leider k..... gerade die Streuner nicht nur an die Grundstücksgrenze sondern dorthin, wo sie hinkommen. Wir haben offene Gartengrenzen (nur Büsche und die Zufahrtsmöglichkeiten), also kommen sie überall hin.

    Zu deiner Beruhigung: Ich konnte bei ganz vielen Bloggern nicht kommentieren - das hatte nichts mit deinen Einstellungen zu tun.

    Bis bald

    Carola

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    1. Hallo Carola,

      dann sollte ich mich mal darauf einstellen, dass ich genügent Geschenkte vorrätig habe. ;)

      Also ich bin immer verunsichert, wenn ich auf einen Hund treffe und weit und breit kein Besitzer/keine Besitzerin zu sehen ist. Ok, du scheinst diese Hunde ja dann zu kennen, weil sie aus der Nachbarschaft sind.

      Ich bin mal gespannt, wie das hier so weiter geht. Bei meinen Erdarbeiten durfte ich immer zickzack zwischen den ganzen Hundehaufen zum LKW laufen.

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  16. Oh, das Problem kenne ich auch. Wir dürfen auf Grund des Bebauungsplans unseren Vorgarten nicht einzäunen. Nun haben wir dort aber unseren Kräutergarten angelegt und es ist echt ärgerlich, wenn permanent Hund an die Kräuter, die wir ja essen wollen, pinkeln. Oder schlimmer, ihren Haufen hinterlassen. Wir haben das Problem dadurch entschärft, dass wir solche niedrigen Beetzäunchen angebracht haben und in der ersten Reihe "nur" Lavendel gepflanzt haben, den wir nicht essen...

    Ah, bevor ich es vergesse: wir sind selber Hundebesitzer. Haben zwei Hunde und ich verbiete unseren Hunden grundsätzlich an fremde Gartenhecken, -zäune oder ähnliches zu machen. Ganz zu schweigen davon, sie in fremde Gärten zu lassen. Tut mir leid, aber das geht gar nicht. Die bereits erwähnten Kotbeutel haben wir auch immer in den Taschen um aufzuräumen. Denn neben Garten und Hunden haben wir auch noch Kinder, für die es wirklich eklig ist an jeder grünen Ecke durch Hundehinterlassenschaften zu laufen.

    Da helfen wohl nur Appelle an alle Hundebesitzer. Ich wünsche viel Erfolg beim "erziehen" ;)

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    1. Hallo Sklasse,

      das ist doch wirklich unglaublich, dass man Hunde bei euch in den Kräuternutzgarten machen lässt. Man sieht doch, dass dort ein privater Bereich ist. Da sollte man doch als Hundebesitzer sofort reagieren.

      Dennoch sehr erfreulich, dass ihr bei euren Hunden so vorbildlich seid, was das "Geschäftemachen" angeht.

      Vor wenigen Tagen hatte ich mal wieder ein Negativerlebnis: Ich war auf der Terrasse am werkeln und da kam ein Paar mit einem Hund vorbei. Der wollte natürlich direkt auf dem Grüngürtel vor meine Terrasse.

      Ich dachte nur, dass der Besitzer das unterbindet, weil ich ja da war.

      Tja, falsch gedacht. Eineinhalb Meter vor mir, auf Augenhöhe mit dem Hund, weil meine Terrasse ja "tiefergelegt" ist, ließ er ihn einen Haufen hinmachen.

      Ich wollte erst was sagen, aber dann dachte ich mir, dass ich mir dann den Tag verderbe, weil ich keine Lust auf eine Diskussion hatte.

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  17. Birgit B.22:05

    Hi, hab dich grade gefunden, bin gespannt, wie es weitergeht.
    Zu diesem Thema: bin selber 2-facher Hundebesitzer und Gartenbesitzer und habe schon heftig Stunk gemacht bei anderen Hundebsitzern, die meinen, dass man (Hund) u.a. meinen Vorgarten als Hundetoilette benutzen kann.
    Bewundere deinen Gleichmut!!!!
    LG Birgit

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    1. Hallo Birgit,

      finde es auch wieder interessant, dass du als Hundebesitzerin selbst die Probleme mit anderen Hundebesitzern und deren Hunde hast. Da denkt man doch eigentlich, dass man dann aufeinander gegenseitig Rücksicht nimmt.

      Mir bleibt ja auch nicht viel übrig als gleichmütig zu bleiben. Wobei jetzt, wo es wärmer wird und schon ist, machen immer mehr Hunde ihr Geschäft auf den Grüngürtel vor dem Haus. Ist halt eine Kettenreaktion ...

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  18. Anonym10:15

    Warum grenzt Du den Grüngürtel nicht optisch irgendwie ab, sodaß keiner mehr den Hund reinlaufen läßt? Ich denke da z.B. an so Pflanzringe oder sowas, 1-2 Reihen übereinander (Zaun ist ja doch immer recht teuer, und wenns der Vermieter nicht zahlt, ist das doof. Aber die Dinger sind doch recht günstig.). Da könnte man ja dann irgendwelche Bodendecker reinmachen, und evtl. noch Schildchen dazustellen - gibt doch so Metalldinger, die einen k.ckenden Hund darstellen, der durchgestrichen ist.

    Ich als dreifache Hundebesitzerin finde es eine Frechheit, einen Hund auch nur dort hinmachen zu lassen - selbst, wenn man das dann wieder wegräumt. Bei uns ist vor den (zum Glück eingezäunten) Gärten ein ca. 30 cm breiter Grünstreifen, der mit Gras bewachsen ist. In der ganzen Straße lassen fremde Hundehalter ihre Tiere darauf ihre Geschäfte erledigen, und jetzt, nachdem der Schnee weg ist, tauchen alle 15-20 Zentimeter die Haufen auf, zum Teil sogar auf den Fundamenten der Zäune liegend, weil die Hunde wohl beim Geschäfteln das Hinterteil gegen den Zaun pressen, und das Zeugs dann da drauf liegenbleibt. Sehr lecker, wenn man dann mit dem Rasenkantenschneider da dran geht (für den Mäher ist der Streifen zu schmal), und das Zeug in alle Richtungen spritzt *schüttel....

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    1. Hi,

      also sämtliche Abgrenzungen müssen von den Vermietern wenn schon errichtet und bezahlt werden. Aber ich denke, denen ist das relativ egal. Daher wird hier auch nichts passiert. Und ich werde da auch kein Geld reinstecken, weil ich ja hier nur einer von vielen Mietern bin.

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